DER FILM Tipp… : …von Christian Schröder

Was bleibt von Was bleibt? Nicht die Worte – und davon gibt es viele in HansChristian Schmids filmischer Familienaufstellung –, sondern Stimmungen, Atmosphäre, das Setting. Der harte Zug im Gesicht von Corinna Harfouch. Der Bungalow, der zum Gefängnis geworden ist. Der Wald, in den sie flieht. Am allerschönsten aber ist der Moment, wo der Streit, das Reden und die Kämpfe enden, und Corinna Harfouch, Ernst Stötzner und Lars Eidinger zu singen beginnen: „Du lässt dich gehen“. Ein alter Schlager von Charles Aznavour über eine Liebe, die nicht vergehen soll. Wunderbar.

(Noch in acht Berliner Kinos)

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