DER FILM Tipp… : …von Sebastian Handke

Wie immer, wenn er an einen außergewöhnlichen Ort fährt, um Bilder für uns einzufangen, lässt Werner Herzog auch in Die Höhle der vergessenen Träume auf unnachahmliche Weise seine Gedanken zu den letzten Dingen schweifen. Die Bilder aus der Chauvet-Höhle in Frankreich mit ihren 30 000 Jahre alten Wandbemalungen sind aber auch wirklich Ehrfurcht gebietend. Selten war 3-D so angemessen wie hier. Weil es noch keine 3-D-Kameras gibt, die für eine solche Reise geeignet wären, musste Herzog mit seinem dreiköpfigen Team immer wieder Linsen und Spiegel selbst neu zusammenbauen.

(Noch in vier Kinos)

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