Kultur : Der Kanzler und seine Minister: Die Sorgenkinder

Ulla Schmidt, der Gesundheitsministerin wird vorgeworfen, was ihrer Vorgängerin Andrea Fischer angeblich fehlte: Konzilianz.

Otto Schily war bisher Schröders Garant für Stärke und Sicherheit. Nach der V-Mann-Affäre im NPD-Verbotsverfahren ist auch er angeschlagen.

Werner Müller ist amtsmüde. Der Wirtschaftsminister setzt sich ausgerechnet für den Konzern (Eon) stark ein, bei dem er vielleicht bald arbeitet.

Jürgen Trittin. Der Umweltminister hat sein Flegel-Image zwar abgelegt, doch er ist kaum sichtbar. Für gute Umfragewerte reicht das nicht.

Rudolf Scharping, der Verteidigungsminister ist das größte Sorgenkind, leistet sich zu viele Peinlichkeiten. Bis zur Wahl braucht ihn Schröder noch.

Walter Riester hat das größte Problem: Auch er wirdd neben dem Kanzler als Arbeitsminister für die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht.

Hans Eichel war als Finanzminister bisher Primus und der heimliche Star. Aber kann er seinen eisernen Sparplan durchhalten? Der Druck wächst.

Renate Künast hat bei BSE alles richtig gemacht, doch die Agrarwende stockt. Macht sie als Verbraucherministerin mehr als nur Kühe und Schweine?

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