Kultur : Der Tagesspiegel

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KULTURNACHRICHTEN

William Forsythes Zukunft in Frankfurt am Main ist weiterhin ungewiss. Die Stadt erwägt, seinen im Sommer 2004 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern und seine Truppe nur noch für Gastspiele zu buchen oder den Choreografen gar vorzeitig zu entlassen. Grund ist die Verpflichtung der Stadt durch das hessische Innenministerium, auf Grund ihrer hohen Schulden bis 2005 36 Millionen Euro einzusparen. Das Ballett bekommt derzeit jährlich 6,6 Millionen Euro Zuschuss von der Stadt, nur eine knappe Million nehmen die Tänzer selber ein. Ebenso könnte die experimentelle Sprechtheaterbühne TAT dem Rotstift zum Opfer fallen. Zumindest der Stadtkämmerer Horst Hemzal (CDU) sagt es öffentlich: 70 Millionen Euro Zuschuss für die städtischen Bühnen seien zu viel. Als Finanzpolitiker sei er dafür, TAT wie Ballett als eigenständige Sparten aufzulösen und sich auf Theater und Oper zu beschränken. dpa

Rund 130 000 Menschen haben in drei Monaten die Ausstellung „Die Griechische Klassik – Idee oder Wirklichkeit“ im Berliner Martin-Gropius-Bau besucht. Die Ausstellung ging am Montagabend zu Ende. Ab 12. Juli wird sie in Bonn zu sehen sein. dpa

Woody Allen erhält den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis. Der 66-jährige amerikanische Filmemacher habe in seinen Werken „großes schöpferisches Talent“ unter Beweis gestellt, begründete die Jury am Dienstag in Oviedo ihre Entscheidung. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird alljährlich in acht Sparten vergeben. dpa

Der Hollywood-Mogul Lew Wasserman ist tot. Er erlag im Alter von 89 Jahren den Folgen eines Schlaganfalls. Unter Wasserman avancierte Universal zum Filmstudio, das Steven Spielberg und andere bedeutende Filmemacher heranzog. dpa

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