Kultur : Der Tagesspiegel

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Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel verzichtet in der neuen Auflage seines Buches „Die Nacht. Erinnerungen und Zeugnisse“ auf ein Vorwort des umstrittenen Schriftstellers Martin Walser. Das teilt der Herder Verlag mit. Das Buch des Amerikaners gilt als eindrucksvolles Zeugnis der Holocaust-Literatur. Ein Vorwort von Walser hatte die deutsche Erstausgabe seit den 60er Jahren eingeleitet. Auf Wunsch Wiesels erscheint die neue Auflage nun nur mit einer Vorrede von Francois Mauriac (1885-1970). Walsers Roman „Tod eines Kritikers“ hatte wegen angeblich antisemitischer Tendenzen heftige Kontroversen ausgelöst. dpa

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