Kultur : Der Tagesspiegel

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Es ist unmöglich, einen Mordillo-Cartoon in Worte zu fassen. Ihr Witz ist visuell und heimtückisch. Seine knollnasigen Zwergfiguren sind Helden des Absurden, die nicht selten auf einsamen Turmspitzen landen, durch monströse Labyrinthe irren oder einer Spirale folgen, die im Nirgendwo endet. Trotzdem strahlen die als Postkartenmotive weltberühmt gewordenen Zeichnungen einen unerschütterlichen Optimismus aus. Den dürfte der mit 23 Jahren nach Peru ausgewanderte Werbegraphiker Guillermo Mordillo auch nötig gehabt haben. Seit 1963 lebt der gebürtige Argentinier in Paris. Heute wird er 70. KM

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