Kultur : Der Vorhang geht hoch - trotz des Orchester-Streiks

Die Deutsche Oper Berlin wird ihren Spielbetrieb in den kommenden Wochen aufrechterhalten können, obwohl sich Musiker aus dem deutschsprachigen Raum derzeit weigern, als Aushilfe in dem Haus zu spielen. Sie wollen damit das Opernorchester in seinem Kampf gegen die Streichung der "Medienpauschale" unterstützen. Für die Vorstellungen werden deshalb Instrumentalisten aus ehemaligen Ostblock-Ländern eingeflogen. Während die Angestellten der Deutschen Oper bei einer Vollversammlung am Donnerstag ein weiteres Mal das Verhalten des Orchesters verurteilten, warf der Geschäftsführer der Orchestergewerkschaft, Rolf Dünnwald, dem geschäftsführenden Direktor der Deutschen Oper, André Schmitz, in einem Brief vor, die Belegschaft derart aufzuhetzen, dass "tätliche Angriffe auf die Musiker zu befürchten sind".

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