Kultur : Der Zentralrat der Juden verurteilt die Äußerung des Historikers Michael Wolffsohn

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die Rücktrittsforderung des Historikers Michael Wolffsohn gegen den Zentralrats-Vorsitzenden Ignatz Bubis scharf zurückgewiesen. "Wir brauchen von einem Opportunisten wie Wolfssohn, der je nach Belieben in die jüdische Gemeinde ein- und austritt, keine Ratschläge", sagte der Vizepräsident des Zentralrats, Paul Spiegel, am Samstag in Düsseldorf der . Bubis sei geschätzten Repräsentant der Juden in Deutschland. "Ein Rücktritt von Bubis steht bei uns überhaupt nicht zur Debatte. Wir hoffen im Gegenteil, dass er wieder für das Amt des Präsidenten kandidiert", sagte Spiegel. Bubis war im Januar 1997 für drei Jahre an die Spitze des Zentralrats gewählt worden.

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