Kultur : Deutsche Oper trauert um Ingvar Wixell

Der schwedische Bariton Ingvar Wixell, einst herausragender Sänger an der Deutschen Oper Berlin, ist tot. Nach Angaben des Hauses starb der 80-Jährige nach kurzer schwerer Krankheit am vergangenen Sonnabend in Malmö in Schweden. Wixell debütierte 1955 als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“ in seiner schwedischen Heimat. 1963 kam er nach Berlin. Von hier aus startete er eine internationale Karriere, die ihn mit den großen Partien seines Faches an die bedeutendsten Bühnen der Welt führte, nach London, San Francisco und die New Yorker Met (als Don Giovanni, Falstaff und Eugen Onegin). Seit 1967 gehörte er fest zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Wixell habe sein Publikum mehr als drei Jahrzehnte lang mit unwiederbringlichen Auftritten begeistert, so die Deutsche Oper, darunter als Scarpia in Puccinis „Tosca“ oder als Rigoletto in der legendären Inszenierung von Hans Neuenfels. Das Haus an der Charlottenburger Bismarckstrasse widmet dem Bariton die Aufführung von Verdis „Messa da Requiem“ am 14. Oktober. Wixell erhielt 1970 den Ehrentitel „Berliner Kammersänger“. Seinen letzten Auftritt hatte er 2003 in Malmö in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss. Tsp

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