Kultur : Deutscher Filmpreis: 7 goldene Lolas für „Good Bye, Lenin!“

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Der Triumph kam nicht unerwartet, aber gefeiert wurde er am Freitagabend im Berliner Tempodrom umso freudiger: Wolfgang Beckers „Good Bye, Lenin!“ ist der überragende Sieger des 53. Deutschen Filmpreises. Der Film setzte sich nicht nur in der mit 500000 Euro dotierten Kategorie bester Film durch, sondern holte darüber hinaus sechs weitere „Goldene Lolas“ (jeweils 10000 Euro) für künstlerische Einzelleistungen: Die Gewinner sind Regisseur Becker, Hauptdarsteller Daniel Brühl – der auch für seine Leistung in dem Film „Elefantenherz“ ausgezeichnet wurde –, Florian Lukas für die beste Nebenrolle, Yann Tiersen für die Musik sowie für Schnitt und Szenenbild Peter Adam bzw. Lothar Holler. Außerdem gewann „Good Bye, Lenin!“ den Publikumspreis.

Als weitere Filme wurden bei der im Auftrag des Kulturstaatsministeriums veranstalteten Gala mit zwei Silbernen Lolas der Episodenfilm „Lichter“ von HansChristian Schmid und das Beziehungsdrama „Nackt“ von Doris Dörrie (je 400000 Euro) ausgezeichnet. Der Dokumentarfilm „Rivers ans Tides“ von Thomas Riedelsheimer (200000 Euro) und der Kinderfilm „Das fliegende Klassenzimmer“ vom Tomy Wiegand (250000 Euro) wurden in Gold prämiert. Ebenfalls goldene Lolas erhielten die Schauspielerinnen Hannelore Elsner für ihre Hauptrolle in „Mein letzter Film“ und Corinna Harfouch für die beste Nebenrolle in „Bibi Blocksberg“. Die aus Staatsmitteln mit knapp drei Millionen Euro ausgestattete alljährliche Auszeichnung ist der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Tsp

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