Kultur : Deutsches Theater: Alte, neue Namen

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Die Spekulationen um den künftigen Intendanten des Deutschen Theaters Berlin gingen am Wochenende weiter. Dass der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit den Vertrag des amtierenden Theaterleiters Bernd Wilms verlängern möchte, will die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ erfahren haben. Kultursenator Thomas Flierl, der Wilms den Laufpass gegeben hat, dehnte seine Intendantensuche bis nach Paris aus. Dort holte er sich bei dem Regisseur Matthias Langhoff, Bruder des früheren DTChefs Thomas Langhoff und Sohn des legendären DT-Intendanten Wolfgang Langhoff, eine Absage.

In Berlin traf sich Flierl am Sonntag mit Thomas Oberender, Chefdramaturg am Schauspiel Bochum, und Andreas Spillmann, derzeit Theaterchef in Zürich. Obererender und Spillmann haben ein Konzept für das Deutsche Theater entwickelt, das sie Flierl und dessen Findungskommission (Hortensia Völckers, Wolfgang Engel, Ulrich Khuon) gestern vorstellten. Obererender, 1966 in Jena geboren, studierte Theaterwissenschaft an der Berliner Humboldt–Universität. Er ist auch als Dramatiker hervorgetreten. Spillmann, früherer Kulturreferent in Basel, verwaltet das Zürcher Schauspielhaus nach dem von Skandalen begleiteten Abgang Christoph Marthalers. Tsp

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