Kultur : Die Jüdischen Kulturtage Berlin 2009

Die 23. Jüdischen Kulturtage Berlin starten am 29. August in der Synagoge Rykestraße mit einem Konzert des Keduscha- Chors, der sich aus Sängern des RIAS- Kammerchors zusammensetzt. Unter der Leitung von Ud Joffe werden traditionelle liturgische Gesänge zu hören sein. Das Gemeindehaus in der Fasananstraße präsentiert in zwei Ausstellungen den Maler Heinz Koppel sowie die Architektin Lotte Kohn, die maßgeblich am Aufbau Palästinas beteiligte war. Bei den „Jüdische Literaturen“ sind die Autoren Lily Brett, Johanna Adorjan, Viola Roggenkamp, Eshkol Nevo sowie Assaf Gavorn zu erleben.

Hermann Simon, der Direktor der Stiftung Neue Synagoge, stellt das musikalische Programm unter das Motto „Identitätssuche“: Bis zum 6. September werden dabei unterschiedlichste Zugänge jüdischer Künstler zu ihrer Kultur vorgestellt: So wird sich der Stimmartist Michael Schiefel Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy nähern. Die Chanson-Kosmopolitin Keren Ann interpretiert neben ihren eigenen Stücken auch traditionelle jüdische Lieder, die Weltmusikerin Yasmin Levy singt sephardische Weisen der spanischen Juden. Weitere Informationen unter www.juedische-kulturtage.org Tsp

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