Kultur : Die Mama und ich im Tränenschleier des Glücks

Jörg Köngisdorf

Selbst wenn wir es dürften, wie die Geschichte von "Tsatsiki, Mama und der Polizist" nun wirklich ausgeht, können wir nicht sagen. Denn die letzten zwanzig Minuten von Ella Lemhagens herzerwärmendem Kinder- und Erwachsenenfilm haben wir nur als vages Schillern durch den Schleier unserer Rührungstränen mitbekommen. So dass wir nun gar nicht wissen, ob dieser Miniheld mit den riesigen Kinderaugen nun seinen Vater gefunden hat. Oder ob nicht Göran, der Polizist und Untermieter bei Tsatsikis Mutter, mit seinen Bemühungen um Aufnahme in die chaotische Kleinfamilie doch noch Erfolg gehabt hat. Das letzte, was wir noch klar sahen, war eher entmutigend: Tsatsikis Mutter Tina war mit ihrer Rockband beschäftigt und von den Annäherungsversuchen Görans genauso genervt wie von Tsatsikis Fragerei nach seinem Vater. Kurz danach wurde es offenbar sentimental, nachdem Tsatsikis Romanze mit Maria noch durchaus witzig ausgefallen war. Wir müssen wohl nochmal hinein, um zu erfahren, wie alles ausging. Und uns fest vornehmen, nicht zu weinen.Heute, 16 Uhr (Zoo-Palast), morgen, 15 Uhr (FaF), 13.2., 11 Uhr (Cinemaxx 4), 16.2., 10 Uhr (Zoo-Palast), 17.2., 10 Uhr (FaF)

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