Kultur : Die Pläne der Berliner Volksbühne für 1998/99

Die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz beginnt ihre nächste Spielzeit, wegen technischer Überholung des Hauses, erst am 14.Oktober.Ausnahme wird Christoph Schlingensiefs Wahlkampfparty am 27.September sein.Das Große Haus eröffnet mit Stefan Puchers Projekt "Flashback - Nachrichten aus der Zukunft", in dem die älteren Ensemblemitglieder ihren Blick in die Vergangenheit, der Nachwuchs den seinen in die Zukunft werden schweifen lassen."Terrordrom" von Tim Staffel, einem Studienkollegen Puchers, wird am 12.November unter der Regie von Frank Castorf uraufgeführt.Diese erste Castorf-Inszenierung eines neuen Stoffes auf der großen Bühne zeigt, wie das Theater mitteilt, in einer düsteren Vision das Regierungsviertel als eingezäuntes Jagdgelände für Menschensafari.Aus einer Zusammenarbeit des Volksbühnen-Ensembles mit Andrej Woron und seinem Teatr Kreatur entsteht die Inszenierung "Die toten Seelen" nach Nikolaj Gogol in einer Bearbeitung von Michail Bulgakow (Premiere: 10.Dezember).Im Bereich Operette wird, nach dem "Pariser Leben" dieser Spielzeit, ein Gastspiel des Deutschen Schauspielhauses Hamburg folgen: Die von Castorf inszenierte "Fledermaus" gastiert am 21.und 22.November am Rosa-Luxemburg-Platz.Als zweites Gastspiel wird vom 4.bis 6.Dezember Pina Bausch mit "Masurca Fogo" in Berlin sein.

Der Prater der Volksbühne wird noch in den Theaterferien zwei Produktionen präsentieren: vom 6.bis 9.August das Kabarett "Showcase beat le mot", am 9.September die deutschsprachige Erstaufführung von "Ein Jahr mit 13 Monden" nach Rainer Werner Fassbinder. Tsp

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