Kultur : Die Pläne der Salzburger Festspiele 2005

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Franz Schrekers Oper „Die Gezeichneten“ wird das Opernprogramm der Salzburger Festspiele im Juli 2005 eröffnen (Regie: Lehnhoff, es dirigiert Kent Nagano). Der neue Schauspielchef Martin Kusej rückt unter dem Leitwort „Wir, die Barbaren Nachrichten aus der Zivilisation“ österreichische Dramatiker ins Blickfeld seines ersten Programms. Kusej selber inszeniert Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende“, Barbara Frey beschäftigt sich mit Ödön von Horvaths „Geschichten aus dem Wienerwald“, Stephan Kimmig mit Kleists „Penthesilea“. René Pollesch bringt ein Theaterprojekt unter dem Titel „Cappucetto rosso“ heraus. Erstmals ist beim traditionellen „Jedermann“ zur Eröffnung mit Ulrike Folkerts („Tatort“) ein weiblicher Tod zu sehen. Die Buhlschaft spielt Nina Hoss.

Mit Blick auf das Mozartjahr 2006 erarbeiten Marc Minkowski und Günter Krämer „Mitridate, Re di Ponto“ beziehungsweise Graham Vick und Riccardo Muti „Die Zauberflöte“. Anna Netrebko singt Verdis „La Traviata“ (Regie: Willy Decker, Dirigent: Marcello Viotti). dpa

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