DIE MEISTERWERKE : DIE MEISTERWERKE

Der sitzende Harlekin

(1905) markiert bei Pablo Picasso den Anfang der Rosa Periode. Das Bild vereint zwei Tendenzen dieser Phase: Der Maler verwendet nicht länger Blau für den Hintergrund, sondern bevorzugt rosa Töne. Und er hegt weiter Sympathien für die Gestalten der Commedia dell’arte.

Ein Scherenschnitt ist Grundlage der späten Gouache découpée Verve IV (Nr. 13), für die sich der schon kranke Henri Matisse 1943 von seinem Assistenten Pappen

bemalen ließ, um sie zu Collagen zu fügen.

Paul Cézanne machte seine Frau Hortense immer wieder zum Modell. So streng und verschlossen wie im Fall von Madame Cézanne (um 1885) schaut sie auf allen 26 Gemälden, die von 1870 bis 1890 entstanden.

Die antike Figur des tanzenden Silen, eines Mischwesens mit erigiertem Penis, interpretierte Picasso in seiner Gouache Tanzende Silene von 1933 zu einer bacchantisch

ausgelassenen Figurengruppe um.

Reisen war für Paul Klee ein Abenteuer. Mit August Macke zog es ihn 1914 nach Tunis. Zehn Jahre später entstand das kleine

Aquarell Frau R. auf Reisen im Süden.

Fotos: BPK/VG Bildkunst, Bonn 2013 (4)

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