Kultur : DOKUMENTATION

The Dixie Chicks: Shut up & sing

Kai Müller

Sie waren die erfolgreichste Frauenband der Welt, geliebt vom weißen Amerika, das die Country-Musik der Dixie Chicks mit großem Eifer in die US-Charts katapultierte. Aber dann sagte Sängerin Natalie Maines, sie würden sich dafür schämen, dass der Präsident aus Texas kommt. Und plötzlich bekam der Eifer ein anderes Gewicht. Das Trio sah sich heftigen Anfeindungen ausgesetzt, Radiostationen boykottierten sie, CDs wurden eingestampft. Oscar-Preisträgerin Barbara Kopple hat mit „Shut up & sing“ einen spannenden, intimen Film über die Hetzkampagne gedreht. „I fought with a stranger an I met myself“, werden die Dixie Chicks später singen – und erfolgreicher sein, als je zuvor. Doch der Weg dahin ist hart. Auch die drei Frauen wissen nicht, ob sie es noch einmal schaffen werden. Spannendes Bandporträt. Kai Müller

„The Dixie Chicks: Shut up & sing“, USA 2006, 93 Min.,

R: Barbara Kopple, Cecilia Peck

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