Kultur : DOKUMENTATION

The Man who shot Chinatown

Jan Gympel

Sie haben bei einem Film zwar nicht das Heft, aber die Kamera in der Hand. John A. Alonzo (1934-2001) zählte zu den wenigen echten „Directors of Photography“, für die dieser Status sogar bei Hollywood-Produktionen galt. Dennoch ist er vor allem Insidern ein Begriff. Gefeiert für den Look von Roman Polanskis „Chinatown“, fotografierte Alonzo auch Filme wie „Harold and Maude“, „Vanishing Point“ oder Brian de Palmas „Scarface“. Nicht zuletzt seiner mexikanischen Wurzeln wegen ein Außenseiter, konnte er dennoch für andere Türen öffnen. Mit Filmausschnitten, Hintergrundmaterial und Statements von Wegbegleitern, darunter Sally Field, Michael Crichton oder William Friedkin, entsteht ein interessanter Blick hinter die Filmkulissen auf einen allgemein wenig beachteten Berufszweig. Faktenreiches Porträt.Jan Gympel

„The Man who shot Chinatown“, D/USA/GB 2006, 78 Min., R: Axel Schill

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