• Ed Sheeran, Dirty Projectors, Sleaford Mods, Temples: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Ed Sheeran, Dirty Projectors, Sleaford Mods, Temples : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag stellen vier Popkritiker/-innen in der Radio-eins-Sendung „Soundcheck" ab 21 Uhr die Alben der Woche vor. Diesmal mit neuen Platten von Ed Sheeran, Dirty Projectors, Sleaford Mods und Temples.

Ganz oben in den Charts. Der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran.
Ganz oben in den Charts. Der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran.Foto: dpa

Ed Sheeran: Divide (Warner)

Ed Sheeran ist Elton John. Beinahe. Anders als John versucht Sheeran nicht, sein unscheinbares Äußeres durch knallige Verkleidungen zu tarnen. Aber er hat die Songs. Ohne Scheu greift Ed nach allem: Breitwand-Pop, Tropical House, Hip-Hop, seifige Balladen. Ein genialischer Mann ohne Eigenschaften. Andreas Müller, Moderator


Dirty Projectors: Dirty Projectors (Domino)

Ein großer musikalischer Sprung mit einem kathartischen Trennungsalbum. Song um Song folgt auf Pein Wut, Trauer, schließlich der Moment, in dem die Projektionen verschwimmen und man den andern sieht, wie er ist. Dave Longstreth findet für jede Phase eine andere Stimme. Autotune sei Dank. Claudia Gerth, Radio Eins

Sleaford Mods: English Tapas (Rough Trade)

Sie können niemanden leiden und legen keinen Wert darauf, dass irgendwer sie leiden kann. Auch auf ihrem neuen Album verbreiten die Sleaford Mods, zwei minimalistische Elektropunkrapper aus Nottingham, die beste schlechte Laune der Welt. Jens Balzer, Berliner Zeitung


Temples: Volcano (PIAS)

Bloß lange Haare oder auch so ein Bart? Erneut wollen vier junge Männer aus Mittelengland mit Hochglanz-Psychedelik beglücken. Bisschen zu arty, bisschen zu offensichtlich. Aber poppig-beschwingt und mit entzückender Engelchenstimme. Macht Laune. Sebastian Leber, Tagesspiegel

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