EDITORIAL : Da ist Musik drin

Stephan-Andreas Casdorff

Im Dickicht der Großstädte – und das ist Berlin, schon gar, wo es doch die Stadt Brechts ist – findet sich so manches. Also, für Theaterliebhaber die Volksbühne, die Schaubühne, das Ensemble. Ja, da ist Musike drin, überall. Vielleicht sind es Worte, die uns zünden, singen K …, „Karat“, die wieder hochkarätig sind.

Und weil wir gerade bei Vielfalt sind: „Daft Punk“ sind in der Stadt. Von wegen Dummer Punk, wie es übersetzt bedeutet. Nein, so nicht. Außerdem: Es sind Franzosen. Ja, Franzosen! Wer hätte das gedacht, wo sie doch so englisch klingen …

Am selben Tag, wenn die kommen, ist auch die Diva da, die erfolgreichste Sängerin der Welt, Barbra Streisand. Die ist nur manchmal Punk, hat es auch weniger mit Elektronik, aber dafür vor Urzeiten eine wunderbare LP herausgebracht, „Je m’appelle Barbra“, auf der sich das wundervolle Stück „Clopin, Clopant“ findet, das davon erzählt, wie ein Franzose geht, wenn er (oder sie) traurig ist. Zufälligkeiten sind das, wie geplant.

Zum Trost: Traurig muss keiner gehen. Die Vielfalt bleibt doch hier. Stephan-Andreas Casdorff

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