EDITORIAL : Rep Rock

Stephan-Andreas Casdorff

Wo wir gerade so über den Regen reden – wenn der trommelt, aufs Haupt, beim Spazierengehen, ist das wie Hard Rock. Jawohl. Ein bisschen so jedenfalls. Man muss schon Fantasie haben, aber man kann sich einhören. Tropfen als Instrumente, yeah.

Waren das noch Zeiten, damals, mit dem Kassettenrecorder, diesem sperrigen Ding, und raus kam die Musik von Grand Funk Railroad. Die sollen die lauteste Band der Welt gewesen sein, mindestens zwischenzeitlich, so laut wie ein Flugzeug beim Starten, 180 Phon oder so. Einerlei, die Musik war – yeah. Und die zu hören war viel besser (heute: cooler) als T. Rex mit Marc Bolan oder selbst als Deep Purple, auch wenn Ritchie Blackmore in Köln seine Gitarre zertrümmert hat. Auch nicht schlecht.

Ja, und da geht man so durch den Regen – und plötzlich ist es da: Nämlich, warum die Amerikaner Mike Huckabee wählen müssen. Ob der Prediger ist oder nicht, verschroben oder nicht, egal, der Mann liebt Grand Funk Railroad. Yeah. Sin’s a good Man’s Brother. Stephan-Andreas Casdorff

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