Kultur : Edmund Stoiber (CSU) unterstrich in seiner Rede die Unverzichtbarkeit des Theaters

Der mit insgesamt 450 000 Mark dotierte Bayerische Theaterpreis ist am Donnerstag an vier Produktionen aus München, Stuttgart, Kiel und Basel verliehen worden. Für sein Lebenswerk wurde Rudolf Noelte mit dem Einzelpreis in Höhe von 50 000 Mark und dem Ehrenpreis des Ministerpräsidenten geehrt. Der vom Bayerischen Fernsehen übertragene Festakt im Prinzregententheater wurde von dem Schauspieler Mario Adorf moderiert. Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) unterstrich in seiner Rede die Unverzichtbarkeit des Theaters. Bayerns Kunstminister Hans Zehetmair (CSU) würdigte in seiner Laudatio den 1921 in Berlin geborenen Rudolf Noelte als einen Regisseur, der die deutsche Theaterlandschaft nach dem Krieg wie wenige andere geprägt hat. In der Kategorie Oper wurde die Hans-Neuenfels-Inszenierung von Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" am Staatstheater Stuttgart ausgezeichnet. Dieter Dorn, Intendant der Münchner Kammerspiele, erhielt den Preis für seine Inszenierung von William Shakespeares Drama "Cymbelin". Für "Schlaraffenland ist abgebrannt" bekam der neue Kieler Ballettchef Stephan Thoß den "Tanz-Preis". Dem Theater Basel wurde für "Das Beste aus: Menschliches Versagen - Folge 1" von Ruedi Häusermann der Preis für "weitere Theaterereignisse" zuerkannt.

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