Ein Jahr Nachspielzeit : Castorf bleibt bis 2017 Intendant der Berliner Volksbühne

Jetzt ist es amtlich und kein Aprilscherz: Castorf bleibt bis 2017 Intendant der Berliner Volksbühne

Seit 1992 Intendant der Berliner Volksbühne: Frank Castorf bleibt bis 2017.
Seit 1992 Intendant der Berliner Volksbühne: Frank Castorf bleibt bis 2017.Foto: dpa

Frank Castorf (63) bleibt bis 2017 Intendant der Berliner Volksbühne. Castorfs bis 2016 laufender Vertrag werde um ein Jahr verlängert, teilte der Berliner Senat am Dienstag mit. Dies habe der Senat auf Vorschlag des
Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) und Kultursenators beschlossen. Damit wird Castorf dann 25 Jahre an der Volksbühne gewesen sein. Der Intendant und Regisseur hatte zuvor gesagt, dass es in Berlin großes Interesse gebe, dass er aufhört. „Wir haben jetzt eine kleine Verlängerung, aber keine, die ausreichen würde, die Volksbühne neu zu strukturieren“, hatte der 63-Jährige vor dem Senatsbeschluss vom Dienstag gesagt.

Wer Castorfs Nachfolger wird, ist offen. Nach unbestätigten Berichten ist Chris Dercon, Direktor der Londoner Tate Gallery, im Gespräch. Mit möglichen Nachfolgern oder Nachfolgerinnen würden zur Zeit Gespräche geführt, sagte ein Sprecher der Senatskulturverwaltung. Zu Namen wollte er sich nicht äußern. Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner (SPD) hatte bereits ein Ende der Ära Castorf angedeutet. Es sei an der Zeit, die
Volksbühne „weiterzuentwickeln“, hatte Renner Mitte März gesagt.

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