Eine bunte Rate-Mischung : Das biografische Weihnachtsrätsel 2011
24.12.2011 00:00 UhrEin Mann, der den Frieden wollte
Er war ein großartiger Mann, der in einer Region dieser Erde, die sich nicht gerade durch Frieden auszeichnet, bemüht war, Frieden zu stiften. Ja, es muss gerade verwundern, dass ausgerechnet er es war, der sich letztendlich so für den Frieden eingesetzt hatte. Was Unfrieden bedeutet, hat er selber lange Jahre seines Lebens erlebt.
Er war der Sohn von Emigranten und hatte sich schon zu Zeiten eines großen Konfliktes auf die Seite des bewaffneten Widerstands geschlagen, er kam dafür auch ins Gefängnis. Als es zum Krieg mit den Nachbarn kam, lenkte er im wesentlichen die Verteidigung. Er durchlief eine steile militärische Karriere, um nach dem vielleicht größten Sieg in die Diplomatie zu wechseln und anschließend in die Politik.
Er diente als Minister und Regierungschef, traf folgenreiche Entscheidungen für sein Land, erkannte aber im Laufe seines Lebens, dass nur Frieden der Region eine Chance biete. Auch hier hatte er viel erreicht, auch gegen Widerstände im eigenen Land, die ihm schließlich zum Verhängnis wurden.
Er starb durch die Kugel eines fanatischen Landsmannes. „Genug des Bluts und der Tränen. Genug“, hatte er einmal an das gegnerische Volk gewandt gesprochen, und dieser Satz ist heute noch aktuell. Er konnte sein Werk nicht fortsetzen. Er starb mit 73 Jahren.
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- Seite 9: Eine Frau, die im Tod einen Sieg sah
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