Kultur : EPISODENFILM

Tapas

Michael Meyns

Schauplatz dieses Sommerfilms ist L’Hospitalet de Llobregat, ein Vorort Barcelonas. Dort betreibt der grantige Wirt Lolo eine Tapas-Bar, um die der Film in losen Geschichten kreist. Lolo hat seine Frau Rosalia vergrault und stellt widerwillig den asiatischen Koch Mao als Aushilfe ein. Um die Ecke arbeitet Raquel in einem Lebensmittelgeschäft und sehnt sich nach Liebe. Für eine Weile erfüllt César ihr den Wunsch nach einem Liebhaber, bevor er mit seinem Kumpel Opo in den Urlaub geht. Doch nicht ohne sich vorher bei der alten Dame Conchi mit Drogen eingedeckt zu haben, die sie zur Aufbesserung der Rente verkauft. Geschickt verknüpfen José Corbacho und Juan Cruz die Schicksale. Dass die Geschichten in bekannten Bahnen verlaufen, an deren Ende alle Figuren ein bisschen weiser geworden sind, verzeiht man gerne. Leichtfüßig inszeniert. Michael Meyns

„Tapas“, Spanien 2007, 94 Min., R: José Corbacho und Juan Cruz,

D: Ángel de Andrés, Maria Galiana

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