• "Er ist wieder da" - der Film: Die ersten Trailer sind da - im Oktober kommt Hitler ins Kino

"Er ist wieder da" - der Film : Die ersten Trailer sind da - im Oktober kommt Hitler ins Kino

Die Bestseller- und Erfolgssatire-Verfilmung kommt am 8. Oktober ins Kino. Regie führt David Wnendt, den Hitler der Gegenwart spielt Oliver Masucci. Jetzt gibt's die ersten Teaser: Hitler und das Internet ...

Krömeier (Franziska Wulf) zeigt dem Führer die Möglichkeiten des "Internetz" (Oliver Masucci). 
Krömeier (Franziska Wulf) zeigt dem Führer die Möglichkeiten des "Internetz" (Oliver Masucci). Foto: Constantin Film

Das große weite Internet findet Hitler faszinierend. Mit der PC-Maus hat er zwar seine Probleme, aber man kann zum Beispiel einfach so den Begriff "Weltherrschaft" eingeben und es hagelt lediglich Rückmeldungen, keine Bomben auf Deutschland. Auch kontrolliert niemand dieses Netz - sehr interessant! Die schöne neue digitale Welt gefällt dem von Oliver Masucci gespielten Hitler-Bärtchenträger, als ihn eine Mitarbeiterin des Berliner Fernsehsenders in die Geheimnisse des World Wide Web einweiht. Zu sehen auf einem der beiden ersten Teaser zum Film "Er ist wieder da", die der Co-Produzent Constantin nun freigeschaltet hat. Der andere einminütige Trailer zeigt den Herrn, den die Mitarbeiterin schnell "Mein Führer" nennt, wie er sich eine Mail-Adresse einrichten lässt. Adolf Punkt Hitler undsoweiter ist allerdings schon vergeben, Unverschämtheit!! AH gerät ja schnell in Rage.

Was wäre wenn. Ja, was wäre, wenn Hitler 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Gegenwart auftauchte, mitten in Berlin, und zum Fernsehstar würde? Timur Vermes' Polit- und Gesellschaftssatire von 2012 hat sich über zwei Millionen Mal allein in Deutschland verkauft und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Demnächst gibt es den Bestseller nun als Film, mit Fabian Busch, Christoph Maria Herbst, Katja Riemann und Lars Rudolph in weiteren Rollen. Kinostart ist der 8. Oktober. Der Name von Regisseur David Wnendt ("Kriegerin", "Feuchtgebiete") tauchte erst kürzlich in den Kulturmeldungen auf, mit der Nachricht, dass er die Regie der Herrndorf-Verfilmung "Tschick" überraschend abgegeben hat, an Fatih Akin.

Hitler als TV-Star? Das Volk, heißt es in der Pressemitteilung von Constantin, halte Hitler "für einen politisch nicht ganz korrekten Comedian". Außerdem handele es sich bei Wnendts Verfilmung um keine Eins-zu-Eins-Adaption des Romans, AH begegne in dokumentarischen Szenen auch "dem normalen Bürger auf der Straße, außerdem Kleintierzüchtern, Unternehmern, Prominenten, Jungpolitikern, Journalisten, Nipstern und Neonazis". Mal sehen ob die Produktion von Mythos Film (sic!) auch als Ganzes so kurzweilig sein wird wie die Sache mit der Mailadresse. Tsp


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