Kultur : Erneutes Verbot von Billers Roman „Esra“

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Auch die zweite Fassung des umstrittenen Liebesromans „Esra“ von Maxim Biller darf nicht erscheinen. Das Landgericht München erließ erneut eine einstweilige Verfügung gegen das Buch und kündigte ein generelles Verbot an: Auch die neue Version des Buches verletze die Persönlichkeitsrechte von Billers ExFreundin und deren Mutter. Die Frauen seien weiterhin als Figuren des Romanes erkennbar. Der Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch bezeichnete die Entscheidung als „Skandal“ und als „generellen Angriff auf die Freiheit der Kunst“. Bereits im März war eine Verfügung gegen die Veröffentlichung ergangen. Der Verlag verpflichtete sich daraufhin, die monierten Passagen zu schwärzen. In der neuen Fassung wurden die Passagen allerdings lediglich inhaltlich verändert. dpa

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