Kultur : Euro: Das wird billiger

Hier ist der Kunde König: Mit dem neuen Geld sinken die Preise, und die Packungen und Leistungen sind auch nicht kleiner geworden. Nach der von der Verbraucherzentrale Bundesverband in Auftrag gegebenen Studie und anderen Erhebungen eher die Ausnahme - und von daher besonders beachtenswert.

Lebensmittel:

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Ted: Der Euro - mehr Vor- oder mehr Nachteile? Die Freunde des Brotaufstrichs "Nutella" können aufatmen: Das 400-Gramm-Glas kostete im Juni noch 2,69 Mark oder 1,38 Euro. Kurz vor Weihnachten war der Schoko-Genuss für 2,45 Mark oder 1,25 Euro zu haben - ein Minus von fast neun Prozent. Liebhaber von Kaffee mit Kondensmilch haben ebenfalls Grund zur Freude: Die Dose "Bärenmarke Leichte 4" ist um 18,5 Prozent billiger geworden - statt 1,19 Mark werden jetzt 0,97 Mark verlangt. Und wer Pommes Frites nur rot mag, spart beim Tomatenketchup der Marke "Werder" rund fünf Prozent.

Banken:

Auch Kreditinstitute haben teilweise Preise nach unten gedrückt. So sinken die Kosten für die Kreditkarten "Eurocard", "Visa" und die Konfoführung für Tele-Girokonten um 2,2 Prozent. Die Kosten für Bareinzahlungen zugunsten von Konten bei anderen deutschen Kreditinstituten sinkt gar um 18,5 Prozent auf 9,78 Mark oder fünf Euro.

Dienstleistungen:

Wer sich im neuen Jahr eine Föhnwelle zukommen lassen will, spart 6,3 Prozent. Eine Intensiv-Vorreinigung für das geliebte Auto schlägt nur noch mit 5,87 Mark (drei Euro) statt mit sechs Mark (3,07 Euro) zu Buche. Auch die Karten für den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) werden billiger - allerdings nur im Cent-Bereich. Das Gleiche gilt für das Parken.

Gesundheit:

Die deutschen Seebäder wollen bei der Kurtaxe krumme Euro-Beträge abrunden. Das haben sie zumindest angekündigt.

Bußgelder:

Die Polizei gibt sich zukünftig noch mehr als Freund und Helfer. Verstöße, die bisher 40 Mark kosteten, werden ab 1. Januar mit 20 Euro - 88 Pfennig - weniger geahndet. Bei 75 Mark

Strafe bleibt eine Ersparnis von 1,55 Mark für den Verkehrssünder.

Verwaltung:

Finanzämter zeigen sich großzügig und runden - nach einer Umrechnung auf die Kommastelle genau - ab. Frohe Kunde für Liebende: Wer sich das Ja-Wort geben will, bezahlt 33 Euro auf den Standesämtern - und spart ganze 46 Pfennig.

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