Film-Promis : Beste Aussichten

Die angesagten Orte der Berlinale: Wo die Stars schlafen, essen – und feiern.

Johanna Lühr
Scarlett Johansson Foto: dpa
Scarlett Johansson wird wohl im Regent absteigen. -Foto: dpa

Hotels

Adlon: Sich hier in die Lobby zu setzen lohnt sich. Kurz vor der Premiere warten die Stars hier auf ihre Limousinen. Oder man geht einfach in den Spa-Bereich auf der Rückseite des Hotels. Der ist auch für Nicht-Adlon-Gäste offen.

Hotel de Rome: Matt Damon und Sharon Stone übernachten hier, wenn sie in Berlin sind und auch zur Berlinale werden hier wieder ein paar Prominente wohnen. Am besten, man setzt sich einfach an die Hotelbar und wartet. Der Barmann mixt die Drinks passend zur Stimmung.

Hyatt: Zentraler geht es nicht. Von hier kommt man direkt auf den roten Teppich vor dem Festspielkino am Marlene-Dietrich-Platz. Die Chancen, jemanden beim Drink an der Bar zu sehen, sind dementsprechend hoch. Kaum einer, der da nicht den Kopf verdreht.

Regent: Scarlett Johansson wird wahrscheinlich dieses Jahr hier wohnen. Interessant könnte es aber auch für Musikfans werden, lässt die Presse-Dame des Hotels wissen. Da gibt es auf dieser Berlinale eine große Auswahl: Patti Smith, Madonna, die Stones… Gestern jedenfalls stieg Keith Richards hier ab.

Ritz Carlton: Das Hotel, in dem die Berlinale-Jury wohnt. Im Restaurant gibt’s einen Berlinale-Lunch für 30 Euro. Antonio Banderas und Leonardo di Caprio haben hier schon Kaffee getrunken.

Restaurants

Bocca di Bacco: Nicolas Cage, Kevin Spacey, Steven Spielberg und Tom Cruise - wer hier nicht schon alles gegessen hat. Das italienische Restaurant liegt direkt an der Friedrichstraße, da kann man im Vorbeigehen gucken, wer da so sitzt.

Borchardt: Der Klassiker in der Franzöischen Straße. Abends wird es kaum möglich sein, einen Platz zu finden, aber das Mittagsmenü ist auch gut zum Gucken. Irgendjemand is(s)t immer hier.

Grill Royal: Der neue In-Treff im Plattenbau an der Weidendammer Brücke in Mitte. Promis von Damien Hirst bis zu Tom Cruise waren schon da.

Clubs

Arctic Palace: In der neuen Event-Location samt Eisraum in der Köpenicker Straße in Mitte feiern Woody Harrelson und Ben Kinsley ihre Filmparty für „Transsibirian“. Eine Fete für jedermann gibt’s trotzdem.

Bangaluu: Hier gibt es tatsächlich eine Madonna-Party, allerdings wohl ohne Madonna. Im Sommer war immerhin Susan Sarandon da.

Clärchens Ballhaus: Das älteste Tanzlokal Berlins in der Auguststraße in Mitte war schon immer Ort für Filmfeiern. Auch die Newcomerparty der Berlinale wird (geschlossen) im Spiegelsaal gefeiert.

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Zuletzt hing Paris Hilton hier ab, aber auch interessante Leute kommen gerne in den Club hinterm Westin Grand Hotel an der Friedrichstraße. Das Crush auf der Rückseite ist gut für einen Samstag-Drink. Im Restaurant kann man von Dienstag bis Samstag ab 19 Uhr essen.

Puro: Erst seit ein paar Tagen gibt es den Club oben im Europacenter. Von Dienstag bis Samstag kann man dort ab 20 Uhr in der Bar sitzen und auf Berlin schauen. Am 13. Februar gibt’s für geladene Gäste die „Wir lieben Kino Directors Cut“-Fete.

40 Seconds: Beste Berlinale-Position nahe dem Potsdamer Platz. Hier feiern die Filmverleiher. Manchmal nur in geschlossener Gesellschaft, aber der Rest der Tage ist offen für alle.

Reich und Schön. So heißt mittlerweile das „90 Grad“, das sich früher vor Promis kaum retten konnte. Legendär ist Georges Clooneys Flirt mit der Klofrau. Mal sehen, ob das reicht, die Stars dieses Jahr in die Dennewitzstraße zu lotsen.

Rodeo: Hier tanzt Jude Law, wenn er in Berlin ist. Der Club mit Kuppelsaal im alten Postfuhramt an der Oranienburger Straße ist Treffpunkt der Party-Meute – aus Berlin, London und New York.

Solar: Auch dies ein Ort mit Ausblick. Im 16. und 17. Stock im Hochhaus am Anhalter Bahnhof hat man eine gute Sicht auf die Stadt und den Abend danach.

Weekend: Der beste Club am Alex. Dancefloors im 12. und 15. Stock. Auf die Filmparty am Sonntag kommt man nur mit Einladung, aber vorher gibt es noch eine lange Samstagnacht.

White Trash: Gute Burger nahe dem U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz als Grundlage für den Abend. Im Keller gibt es Live-Konzerte, und an der Bar hängen gerne Amis rum. Kommen ja genügend zur Berlinale.

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