Filmleute : Blaue Stunde

Im Borchardt feierte die Berlinale-Prominenz mit dem Musiker Zucchero und der DJane Jade Jagger. Die ARD lud ihm Museum für Kommunikation zur "Blue Hour".

Gut aufgelegt. Jade Jagger (vor dem Foto ihres Vaters) ist als DJane gebucht.
Gut aufgelegt. Jade Jagger (vor dem Foto ihres Vaters) ist als DJane gebucht.Foto: dapd

STRASSE FREI FÜR DIE STARS

Das hat schon Tradition. Am Abend nach der Eröffnung lädt der Sponsor der Berlinale ins Borchardt. Für Gastgeber BMW-Chef Hans-Reiner Schröder eine ideale Gelegenheit, seinen Sinn für Glamour richtig auszuspielen. Ein Teil der Straße wurde für die Limousinen gesperrt, mit denen die Stars herangefahren wurden. Und weil Schnitzel nicht abendfüllend sind, waren zusätzlich einige Stars verpflichtet worden, sie zu unterhalten, zum Beispiel der italienische Rockmusiker Zucchero, bekannt für Ohrwürmer wie „Senza una donna“ und „Wonderful World“. Auch der genetisch glamouröse Jagger-Clan war angekündigt. Jade Jagger ist hauptberuflich zwar Model und Designerin, für die Party war sie als DJane verpflichtet worden. Entsprechend cool war das Motto der Veranstaltung „The Place to B“. Im Wirbel der Filmtitel assoziiert man unwillkürlich „The Road to Berlin“. Diese Straße ist jedenfalls gut gepflastert und hatte zum Auftakt des ersten Berlinale-Wochenendes eine eingebaute Vorfahrt für Limousinen. Rund 500 Gäste wurden erwartet, darunter vor allem Stars der deutschen Filmszene wie Mario Adorf und Jessica Schwarz. Elisabeth Binder

DAS ERSTE FEIERT MUSEAL

Organisationstalent war gefragt, denn mehrere Empfänge fanden zeitgleich statt. Die ARD Degeto hatte ins Museum für Kommunikation zur „Blue Hour“ gebeten; hier wollten viele Prominente ins erste große Party-Wochenende der Berlinale starten. Beispielsweise hatten sich auch die TV-Kommissare Dietmar Bär, Andrea Sawatzki, Simone Thomalla, Joachim Król und Edgar Selge angekündigt, dazu Hannah Herzsprung, die mit der ARD-Serie „Weissensee“ einen großen Erfolg feierte. Für die Hollywoodstars Kevin Spacey, Jeremy Irons und Paul Bettany sollte es aus dem Berlinale-Palast direkt ins Restaurant San Nicci an der Friedrichstraße gehen, wo sie die Premiere ihres Films „Margin Call“ feiern wollten. Sonja Pohlmann

SAUSE FÜR ALLE BEIM TEDDY-PREIS

Romy Haag und Ades Zabel als Showacts? Das kann nur die Gala zur Verleihung der inzwischen 25. Teddy Awards sein. Zum Jubiläum treten in der Haupthalle des Flughafens Tempelhof am kommenden Freitag ab 21 Uhr außerdem Künstler wie Ennio, Jochen Kowalski, die Hidden Cameras und und die Akrobaten von Base Berlin auf. Die Verleihungszeremonie des weltweit wichtigsten schwul-lesbischen Filmpreises und die anschließende Party mit DJs wie Barbie Breakout und Gloria Viagra ist eine legendär lockere Sache und für alle zugänglich. Galakarten gibt es ab 25 Euro, Tickets ab 18 Euro unter www.teddyaward.tv und unter der Telefon 4799 7447. Gerrit Bartels

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