Kultur : Findet Bremen etwas Besseres als den Theatertod?

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Die Lage des Bremer Theaters ist nach Einschätzung seines Generalintendanten Klaus Pierwoß trotz einer ersten Einigung weiter kritisch. „Ich schätze die Situation nicht so ein, dass die Insolvenz schon vom Tisch ist“, sagte er am Sonntag bei einer „Solidaritätsveranstaltung gegen den Bremer Theatertod“. In neunstündigen Verhandlungen war am Freitag erreicht worden, dass die 430 Beschäftigten ihr bislang zurückgehaltenes Oktobergehalt bekommen. Sie verzichten dafür auf das Weihnachtsgeld.

Das Bremer Theater, das seit Jahren in der finanziellen Krise steckt, hat ein Defizit von 4,7 Millionen Euro. Eine Lösung der bedrohlichen Situation wird dadurch erschwert, dass sich das Land Bremen im Haushaltsnotstand befindet. Kultursenator Jörg Kastendiek (CDU) hat mittlerweile signalisiert, dass er alle vier Sparten erhalten möchte, wenn der Eigenbetrag des Theaters zur Sicherung des Hauses stimme. Tsp/dpa

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