Kultur : Flierl warnt: Ohne Subventionen kippt die Kultur im Osten

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Thomas Flierl hat Verständnis für die massive Kritik an der geplanten Streichung der Förderprogramme „Kultur in den neuen Ländern“ und „Dach und Fach“ geäußert. Davon sei auch Berlin betroffen, sagte der Berliner Kultursenator (PDS): „Es ist Tatsache, dass der Osten auf der Kippe steht und in weiten Teilen kippt. Der entstehende Abstand zu den alten Bundesländern ist auch ein gesamtdeutsches Problem.“ Die Kritik, Berlin werde in dieser Situation bevorzugt, gehe an der Sache vorbei. „Die Bundesregierung steht in der vertraglichen Verpflichtung, die kulturelle Substanz im so genannten Beitrittsgebiet zu erhalten. Und es ist gut und richtig, dass sich der Bund stärker in seiner Hauptstadt engagiert. Das hat er in der Koalitionsvereinbarung so festgehalten und jetzt umgesetzt.“ Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) hatte das Auslaufen der Förderprogramme zum Ende des Jahres angekündigt. dpa

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