Kultur : Forderung: Ende des Tschetschenien-Krieges

Günter Grass hat zum Auftakt des 67. internationalen PEN-Kongresses in Moskau die Politik der Regierung scharf verurteilt. "Wir begegnen einander in einem Land, in dem die Großmacht Russland gegen das kleine Volk der Tschetschenen Krieg führt, und das geschieht zum wiederholten Mal, ohne Einsehen, ohne Erbarmen", sagte Grass gestern. Der Präsident des internationalen PEN, der mexikanische Dichter Homero Aridjis, kündigte eine Resolution an. Diese fordere den russischen Präsidenten Putin auf, den Krieg unverzüglich zu beenden. Der PEN-Weltkongress findet zum ersten Mal in Russland statt (Bericht folgt).

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