Kultur : Frankfurt lässt Ballett-Star Forsythe fallen

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Die Stadt Frankfurt hat Ballettstar William Forsythe endgütig den Geldhahn zugedreht. Die Sprecherin des Kulturdezernats bestätigte einen Bericht der „Frankfurter Rundschau“, wonach sich die Stadt nicht mehr an der Finanzierung einer privaten Compagnie um den Choreografen beteiligt. Diese sollte nach Auflösung des städtisch finanzierten Balletts Frankfurt von vier Partnern – Frankfurt, Dresden, Hessen und Sachsen – getragen werden.

Forsythes weltbekanntes Ensemble sollte dem Plan zufolge abwechselnd in Frankfurt und Dresden auftreten. Ob mit dem Ausstieg Frankfurts das Bündnis endgültig geplatzt ist und die Compagnie aufgelöst werden muss, war zunächst noch unklar. Das Land Hessen möchte Forsythe trotzdem in der Region halten. Dafür werde nach neuen Lösungen gesucht, sagte die Sprecherin des Kunstministeriums, Adrienne Lochte, in Wiesbaden. Minister Udo Corts (CDU) bedaure die Entscheidung der Stadt Frankfurt sehr. Die vom Land eingeplanten 1,3 Millionen Euro stünden weiter zur Verfügung. dpa

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