Kultur : GASTSPIEL

Medea

Wirklich sehr stark ist diese zu spielzeit’europa geladene Wiener Burgtheater-Inszenierung nach Euripides. Regisseur Grzegorz Jarzyna macht aus Medea eine georgische Aristokratin, die ihrem karrieregeilen Gatten Jason in den Westen folgt – und scheitert. Aber auch das wäre noch nicht so überzeugend, wenn diese Medea nicht Sylvie Rohrer spielen würde, die ihre Figur mit einer berstenden Energie ausstattet.

Haus der Berliner Festspiele, Do-Sa 10.-12.1., 20 Uhr, So 13.1.,

14 Uhr, 25-33/15 €

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