Kultur : Gemälde von Pechstein und Kirchner entdeckt

Bedeutende Gemälde der Expressionisten Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner sind bei Restaurierungsarbeiten in Köln wiederentdeckt worden. Sie befanden sich auf der Rückseite von anderen Bildern der Künstler. Es handelt sich um Pechsteins „Bildnis der Gattin des Künstlers“ aus dem Jahr 1910 und Kirchners „Fränzi in den Wiesen“, von dem bisher nur eine Skizze bekannt war. Nun wurde das vollendete Gemälde gefunden. Darüber hinaus entdeckten die Restauratoren mit „Variation“ ein unveröffentlichtes Werk des russischen Malers Alexej von Jawlensky (1864-1941). Die drei Bilder wurden entdeckt, als eine mehr als 250 Werke umfassende Sammlung neu gerahmt werden sollten. Bis dato waren die Bilder durch einen Rückseitenschutz verborgen gewesen. Offenbar nutzten Pechstein (1881-1955), Kirchner (1880-1938) und Jawlensky damals die Rückseiten der Leinwände, um Material und Geld zu sparen. Die drei Werke waren dem Museum von dem Kölner Kunstsammler Josef Haubrich nach dem Zweiten Weltkrieg vermacht worden. Das Museum will die Gemälde nun von beiden Seiten zeigen. Wie, das ist noch unklar. dapd

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