Generation Kplus : Superbruder

Unser Kinderreporter Konrad Rohr, 10 Jahre, findet den Film "Superbruder" toll und witzig.

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Foto: Kai-Uwe Heinrich

Eigentlich ist Buller krank. Er hat eine autistische Störung, hat Angst vor zu viel Lärm und malt gerne spacige Bilder. Sein kleiner Bruder Anton muss sich immer um ihn kümmern. Langsam nervt ihn das – er wünscht sich einen gesunden, großen Bruder, der ihn beschützt. Anton wird nämlich von einer Truppe von Jungs in pissgelben Fußball-T-Shirts gemobbt und vermöbelt. Eines Tages findet Anton einen Meteoriten und darin einen Supertrip-Controller. Mit diesem Spielzeug aus dem All wird alles anders. Buller bekommt Superkräfte, kann fliegen und wird ein lässiger Teenager.

Nachdem Buller zum Superbror (Superbruder) geworden ist, machen Anton und er sich an die Hausaufgaben. „Die Aufgaben hast du alle falsch“, bemerkt Buller höhnisch und verbessert in Sekundenschnelle das Matheheft. Als er fertig ist, fragt er lächelnd, ob es noch mehr zu tun gibt. Anton kommt mit einem meterhohen Heftestapel an. Nach drei Minuten ist auch dieser geschafft und Buller seufzt: „Bitte schön kleiner Bruder ein Jahr Hausaufgaben.“

„Superbruder“ ist richtig toll und sehr witzig. Es geht um Familie, Geschwisterliebe, aber auch Krankheit. Als Buller besser zurechtkommt, geht es auch um Glück. Die beiden Schauspieler Lucas Odin Clorius und Victor Kruse Palshøj haben super gespielt. Sie haben bei dem Publikumsgespräch erzählt, dass Anton und Buller ihre ersten Rollen waren. Mit am besten fand ich, wie die beiden ins Weltall fliegen und von oben auf die Welt gucken. Das ist wie in einem Superman-Film. Unbedingt anschauen!!!

18. 2., 11 Uhr (Filmtheater am Friedrichshain)

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