Kultur : Generation Kplus

Knerten

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Foto: Kai-Uwe Heinrich

Als der fünfjährige Lillebror mit seinen Eltern und seinem großen Bruder aufs Land zieht, findet er sofort einen neuen Freund: ein Stockmännchen, das Knorzel (auf Norwegisch: Knerten) heißt und sprechen kann. Nur der Tischler, der das Haus repariert, findet das nicht merkwürdig, denn er weiß, dass Holz eine Seele haben kann.

Lillebrors Vater sagt immer: „Man soll niemals aufgeben.“ Während seine Mutter im Dorfladen arbeitet, trifft Lillebror zwei blöde Mädchen, die ihm Knorzel wegnehmen wollen. Doch im Wald sieht er ein anderes Mädchen, das auf einem Pferd reitet und das ihm wie eine Prinzessin vorkommt.

Eines Tages muss er mit Fieber zu Hause bleiben, und eine Tante aus dem Dorf passt auf ihn auf. Als sie am nächsten Tag ein Mädchen mitbringt, schließt sich Lillebror mit Knorzel in seinem Zimmer ein. Doch dann sieht er, dass das Mädchen die Prinzessin ist! Sie, Lillebror und Knorzel spielen miteinander und haben eine Menge Spaß. Als Lillebror zu Weihnachten einen Schlitten bekommt, fährt er zur Prinzessin – doch sie ist auf einmal nicht mehr da ...

Der Regisseur Åsleik Engmark stand nach der Vorführung in einem lila Anzug auf der Bühne. Er sah komisch und witzig aus und antwortete sehr nett auf alle Fragen. Auch sein Film „Knerten“ war witzig. Zum Beispiel als Lillebror mit Knorzel auf der Weihnachtsfeier hinter dem Mantelständer stand und beobachtete, wie sein großer Bruder von einem Mädchen geküsst wurde!

Mir hat der Film sehr, sehr gut gefallen, weil Lillebror mit seinem Stockmännchen Abenteuer erlebt und weil sie sich gegenseitig helfen. Ich glaube, „Knerten“ wird einen Preis bekommen.

Heute 11 Uhr (Filmtheater am Friedrichshain), 17.2., 11.30 Uhr (Cinemaxx 3)

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