Kultur : Generation Kplus

„Kreuzzug in Jeans“

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Von Egemen Aksungur, Kinderreporter, 10 Jahre Dolf ist ein guter Fußballer, aber er kann den Ball nicht abgeben. Wenn er im Spiel gegen Belgien rechtzeitig abgespielt hätte, wäre ihm ein großes Chaos erspart geblieben. Durch seine Schuld ist die holländische Jugendmannschaft aus dem Turnier geflogen. Das ärgert ihn so, dass er sich nachts ins Labor seiner Mutter schleicht, die an einer Zeitmaschine arbeitet. Dolf will sich zwölf Stunden in die Vergangenheit zurückversetzen, damit seine Mannschaft doch noch das Tor schießen kann. Aus Versehen gibt er das Jahr 1212 ein und landet mitten in einem Wald. Sofort fallen gefährliche Männer über ihn her, die von einem Mädchen mit einer Steinschleuder verjagt werden. Der Film heißt „Kreuzzug in Jeans“.

Dolf kommt in ein Lager, wo es fast nur Kinder gibt. Langsam versteht er, dass diese Leute auf einem Kinderkreuzzug nach Jerusalem sind. Dolf ist nicht sehr glücklich: Vielen Kindern geht es schlecht, sie haben nicht genug zu essen, manche sind krank. Dolf geht zum Anführer des Kreuzzuges und überredet ihn, Rast zu machen. Dolf kennt sich mit manchen Dingen viel besser aus als die Leute im Jahr 1212. Zum Beispiel rettet er einen Jungen mit Mund-zu-Mund-Beatmung. Deshalb glauben manche, er könne Wunder vollbringen. Andere halten ihn für gefährlich. Bald hat er unter den Anführern Feinde. Das wird nicht besser, als er sich weigert, bösen Männern 25 Kinder als Sklaven zu geben.

Mir hat der Film Spaß gemacht. Aber er war etwas sehr lang, weil ich davor schon zwei andere Filme gesehen hatte. Außerdem war er für einen Abenteuerfilm nicht spannend genug.

Heute 10 Uhr (Cubix 8)

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