Kultur : Generation Kplus

„Abgerockt“

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Von Hannah Ibnoulward, Kinderreporterin, 10 Jahre Ein Hardrocker und zwei afrikanische Flüchtlinge – passt das zusammen? Im Film „Abgerockt“ schon! Amina und ihr Großvater kommen als afrikanische Flüchtlinge nach Schweden. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt, deshalb verstecken sich die beiden bei dem Rockmusiker Johan, der in einer grauen, hässlichen Hochhausgegend wohnt. Doch Aminas Großvater wird sehr krank und stirbt im Krankenhaus. Nun ist sie mutterseelenallein mit einem Rocker und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Johan ist lieb, aber er singt nachts in seiner Rockband und lebt auf einem Berg von Schulden. Sein Kühlschrank ist bis auf eine Kartoffel völlig leer. Entweder Amina kommt ins Heim, aber das will sie nicht. Oder in eine Pflegefamilie, aber es ist schwierig, eine zu finden, die ein Flüchtlingskind aufnehmen will. Aber vielleicht kann sie doch bei Johan bleiben? Sie findet schnell eine neue Freundin namens Mirre, die nebenan bei einer Pflegemutter wohnt. Amina hat viel Spaß mit Mirre und ihren anderen Freunden in der Hochhaussiedlung. Sie darf sogar auf ein Konzert von Johan mitkommen. Am nächsten Tag bringt Johan sie zur Schule, sie kommt in dieselbe Klasse wie Mirre. Jetzt weiß Amina: Sie möchte unbedingt bei Johan bleiben!

Der Film ist wie ein Musical. Es gibt viel guten HipHop. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie Amina sich in der grauen Vorstadtgegend einsam und verlassen fühlt. Trotz alledem gibt es aber auch einige witzige Stellen. Wenn ich dem Film eine Schulnote geben müsste, würde ich ihm eine Eins geben. Es ist ein echt cooler Film!!!

Heute 15.30 Uhr (Cubix 8)

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