Kultur : Geoffrey Oryema im neuen Sound-Gewand

ghl

An seinem ersten Album fingerte Brian Eno. Dann nahm Peter Gabriel ihn mit auf Tournee. Doch auf Gabriels High-Tech-Bühne wirkte der Mann aus Uganda mit seiner kleinen Harfe etwas verloren. Nun hat sich Geoffrey Oryema von dem Produzenten Rupert Hine (Underworld, Brand New Heavies) ein neues Sound-Gewand schneidern lassen, in dem die Muster seiner Heimat mit dem professionellen Chic der Jetztzeit verwoben sind.

Auf "Spirit" reist Oryemas wandlungsfähige Stimme zu den Geistern der Väter oder auch zu einer alten Nummer der Talking Heads ("Listening Wind") - und zugleich weit voraus in die Zukunft eines Afro-Pop, den man schon ahnt.Geoffrey Oryema: Spirit (Exil/Indigo)

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