Kultur : Georg-Kolbe-Museum: Feier zum 50. Geburtstag

Michaela Nolte

Inmitten von Plastiken, Werkzeug und Möbeln präsentierte die Georg-Kolbe-Stiftung der Öffentlichkeit am 18. Juni 1950 eine "Erinnerungsstätte rastlosen Arbeitens". Seither hat sich das einstige Atelier des 1947 verstorbenen Bildhauers zum Ort für die Forschung und Präsentation der figürlichen Bildhauerei entwickelt. Das 50-jährige Bestehen begeht das Museum - neben der Retrospektive von Wilhelm Lehmbruck - nun mit einem Kolloquium zur "Ausdrucksplastik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts". Acht Kunsthistoriker beleuchten das "Reich Georg Kolbes" und setzen die Bildhauerei der 20er Jahre in Beziehung zu Rodin und Maillol. Neben der reich bebilderten Jubiläumsbroschüre erscheint auch ein Buch zum "wichtigsten Exponat", so Ursel Berger, die seit 1978 amtierende Direktorin: zum von Kolbe entworfenen Atelierhaus. Bislang unveröffentlichte Briefe erzählen darüber hinaus von der ebenso persönlichen wie leidvollen Beziehung Kolbes zu seiner "Burg".

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