Kultur : Gestohlene Gemälde im Internet

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Der amerikanische Botschafter in Deutschland, William R. Tinken jr., gab jetzt im Berliner Amerika-Haus drei 1945 gestohlene Gemälde des deutschen Malers Heinrich Bürkel (1802–1869) an die Galerie seiner Vaterstadt Pirmasens zurück. Die Kleinformate „Nach der Jagd“ (um 1830), „Höhle bei Amalfi“ (um 1845) und „Pferdeherde in der Puszta“ (um 1861) waren Ende Oktober auf den Internetseiten eines amerikanischen Auktionshauses angeboten worden. Ein deutscher Kunstmarktexperte erkannte zufällig die als vermisst gemeldeten Werke. Bei Kriegsende waren die Bilder mit 15 weiteren Werken aus einem Außendepot der Pirmasenser Museen gestohlen worden und in die USA gelangt. Dort befanden sie sich seither in Privatbesitz. Dank der Vermittlung der Deutschen Botschaft in Washington konnte der Verkauf nun durch die FBI-Abteilung zur Bekämpfung von Kunstdiebstahl gestoppt werden. Der Einlieferer erklärte sich freiwillig bereit, die Bilder zurückzugeben. zaj

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