Islam und Deutschland : „Was der Bundespräsident sagt, ist historisch falsch“

Der Historiker Hans-Ulrich Wehler hat die Aussagen von Bundespräsident Christian Wulff zum Islam als Teil Deutschlands scharf kritisiert.

von

„Was der Bundespräsident sagt, ist historisch falsch“, sagte der Bielefelder Wissenschaftler dem Tagesspiegel. Der Islam sei über Jahrhunderte hinweg immer ein Gegner Europas gewesen und „kein Teil der Kultur oder des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland geworden, egal ob sie das Recht, die Politik oder das Verfassungsdenken ansehen“.

Zur Frage, ob der Islam der Gegenwart mit dem Grundgesetz vereinbar sei, sagte Wehler: „Die Wirklichkeit spricht dagegen.“ So sei ein Gutteil der Muslime auch in Deutschland überzeugt, dass die Scharia, das religiöse Recht, über dem weltlichen Recht stehe. Beim Islam handele es sich „um einen militanten Monotheismus, der seine Herkunft aus der Welt kriegerisch-arabischer Nomaden nicht verleugnen kann“.

Das gesamte Interview mit dem Historiker lesen Sie hier.

Autor

54 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben