GLOBALE GESCHICHTEN : Wende der Welt

1989 – ein Schlüsseljahr der jüngeren Geschichte.

Das Haus der Kulturen

der Welt, 1989 in Berlin gegründet, zeigt zwanzig Jahre danach die Brennpunkte der großen Umwälzung. Wole Soyinka, Literaturnobelpreisträger aus Nigeria, und der Historiker

Timothy Garton Ash

eröffnen die Reihe am

Donnerstag. Der Iran ist das Thema tags darauf. 1989 wurde die Fatwa

gegen Salman Rushdie ausgesprochen, bald darauf starb Ajatollah Khomeini. Unter der Leitung von Navid Kermani diskutieren die Schriftsteller Sharnush Parsipur (USA), Ali Khodaii

(Isfahan) und Natasha Amiri (Teheran).

Das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking war ein Gegenpol zur Demokratiebewegung in Osteuropa. Auf dem Chinapodium im Haus der Kulturen der Welt sprechen Wang Dan, einer der Studentenführer von 1989, die Dokumentarfilmerin Ai Xiaoming (China) und der Lyriker Yang Lian (London). Es moderiert

Tilman Spengler. Aber auch für Lateinamerika und Afrika markierte 1989 eine Wende. Und die Russen zogen in dem Jahr aus Afghanistan ab – geschlagen. Darum geht es bei den Veranstaltungen am Wochenende.

Infos: www.hkw.de

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