Kultur : Go West: Berlin Biennale spielt im Gropius-Bau

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Die erste gute Nachricht ist auch schon die einzige: Die lange aus Finanzgründen gefährdete 3. Berlin Biennale kann stattfinden, vom 13. Februar bis 18. April 2004. Spielorte werden, wie auch schon bei den vorigen Biennalen, die Berliner KunstWerke sowie als neuer Ort das erste Obergeschoss des Martin-Gropius-Baus sein. Kuratorin Ute Meta Bauer präsentierte, wenn schon kein fertiges Projekt mit Künstlerliste, so doch eine erste Ahnung, in welche Richtung die Biennale gehen werde: Es werde, wie bei der Documenta, bei der sie als Kuratorin mitgewirkt hatte, eine Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen geben sowie einen starken Schwerpunkt auf den Veränderungen Berlins in den letzten Jahren. Nur für Eigenproduktionen fehlen noch die Mittel.

Die 1998 in privater Trägerschaft gegründete Berlin-Biennale war in den vergangenen Jahren aus Finanzgründen immer wieder verschoben worden. Der Hauptstadtkulturfonds, der das Projekt mit einer Million Euro fördert, sowie private Geldgeber wie die Allianz-Kulturstiftung garantieren zumindest eine Grundfinanzierung. Tsp

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