Kultur : „Good Bye, Lenin!“ Favorit beim Europa-Filmpreis

-

Mit fünf Nominierungen – für Film, Regie, die Schauspieler Daniel Brühl und Katrin Sass sowie Drehbuchautor Bernd Lichtenberg – ist Wolfgang Beckers „Good Bye, Lenin!“ der Favorit für den Europäischen Filmpreis, der am 6. Dezember in Berlin vergeben wird. Je viermal haben die Mitglieder der European Film Academy Lars von Triers „Dogville“ und „Dirty Pretty Things“ von Stephen Frears nominiert. „Dogville“ geht in den Kategorie Film, Regie und Drehbuch (beides Lars von Trier) und Kamera (Anthony Dod Mantle) an den Start. „Dirty Pretty Things“ ist als Film und in den Kategorien Darsteller (Chiwetel Ejiofor), Drehbuch (Steve Knight) und Kamera (Chris Menges) nominiert. Drei Nominierungen holte Michael Winterbottoms „In This World“ (Film, Regie sowie Kamera Marcel Zyskind). Als bester Film kandidieren außerdem „Mein Leben ohne mich“ – mit einer zusätzlichen Nominierung für Regisseurin Isabel Coixet – und François Ozons „Swimmingpool“, hier außerdem Hauptdarstellerin Charlotte Rampling.

Zwei weitere Einzelkandidaten deutscher Filmproduktionen können sich Hoffnungen machen, bei der DezemberGala in der Treptower Arena gegen jeweils fünf Konkurrenten zu obsiegen: Katja Riemann kandidiert für ihre Rolle in Margarethe von Trottas „Rosenstraße“, außerdem ist Bogumil Godfrejow – Kameramann in Hans-Christian Schmids „Lichter“ – nominiert. jal

0 Kommentare

Neuester Kommentar