Kultur : Großes Leben

Rosenstolz ist die erfolgreichste Band 2006

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2006 war für den deutschen Pop ein erfolgreiches Jahr. Die Berliner Band Rosenstolz führt mit ihrem Album „Das große Leben“, das sich über 630 000-mal verkaufte, die Media-Control-Jahrescharts an. Auf den nächsten Plätzen folgen Katie Melua, die mit ihrer CD „Piece By Piece“ seit Oktober 2005 ununterbrochen in der Hitparade rangiert, Xavier Naidoo („Telegramm für X“), die Red Hot Chili Peppers („Stadium Arcadium“) und James Blunt („Back To Bedlam“). Für die kommerzielle Enttäuschung des Jahres sorgt Robbie Williams, der mit „Rudebox“ nur Platz 24 erreichte. In den Top 20 sind mit Rosenstolz, Xavier Naidoo, Tokio Hotel, Silbermond, Andrea Berg, LaFee, Pur, Mario Barth und US 5 neun deutsche Produktionen vertreten. Die Single-Charts werden von musikalischen Beiträgen zur Fußballweltmeisterschaft dominiert. Erfolgreichster Song des Jahres ist „Love Generation“, für den ein deutscher Produzent den französischen House-Musiker Bob Sinclair mit WM-Maskottchen Goleo zusammenspannte. Weitere WM-Songs in den Top Ten: „’54, ’74, ’90, 2006“ von den Sportfreunden Stiller, Herbert Grönemeyers „Zeit, dass sich was dreht“ und „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo. Die Überraschung des Jahres gelang Texas Lightning, der Country-Band von Olli Dittrich, mit ihrem Eurovision-Song-Contest-Beitrag „No No Never“, der Shakira („Hips Don’t Lie“) und Gnarls Barkley („Crazy“) hinter sich ließ und Platz 2 der Single-Hitparade eroberte. chs

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