Kultur : Habermas klagt gegen Rowohlt-Verlag

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Der Philosoph Jürgen Habermas hat beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den Rowohlt Verlag erwirkt. Der Verlag darf Joachim Fests Memoiren „Ich nicht“ in der jetzigen Fassung nicht weiter verbreiten, andernfalls droht ein Ordnungsgeld in Höhe von 250 000 Euro. Eine Passage der Memoiren spielt darauf an, dass der junge Habermas einen Vordruck-Zettel, den er als Mitglied der Hitlerjugend ausgefüllt hatte, nach dem Krieg verschluckt haben soll. Das Gericht sprach von „vorsätzlich übler Nachrede“. Rowohlt kündigte bereits Widerspruch gegen die Verfügung an. Tsp

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