Hamburg : Beust gibt Investoren für Elbphilharmonie bekannt

Die Elbphilharmonie als Hamburgs neues Wahrzeichen wird nach Auskunft von Bürgermeister von Beust vom Investorenkonsortium IQ2 realisiert. Die Baukosten sollen sich auf 241,3 Millionen Euro belaufen.

Hamburg - Das aus dem Baukonzern Hochtief und der CommerzLeasing bestehende Konsortium IQ2 setzte sich in einem europaweiten Bieterverfahren durch, wie Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) mitteilte. Die Elbphilharmonie solle nicht nur zu einem der zehn besten Konzertsäle der Welt werden, sondern zugleich mit ihrer einzigartigen Architektur "den Aufbruch unserer Stadt symbolisieren", sagte Beust.

Die Baukosten aus dem Bauvertrag mit dem Konsortium betragen nach Angaben des Hamburger Senats 241,3 Millionen Euro. Davon entfielen 138 Millionen Euro auf den öffentlichen und 103,3 Millionen Euro auf den privaten Bereich.

Glasfassade könnte zu Mehrkosten führen

Der Senat räumte allerdings Kostensteigerungen ein, die sich vor allem aus der spektakulären einschaligen Glasfassade ergäben. Verglichen mit anderen modernen Konzerthäusern lägen die Kosten für die Elbphilharmonie "aber eher im unteren Bereich".

Vorbehaltlich der Zustimmung von Senat und Bürgerschaft zum Abschluss des Investorenvertrags soll der Vergabezuschlag im März 2007 erfolgen. Der Bau der Elbphilharmonie werde dann im April 2007 beginnen. Die Übergabe der Konzerthalle ist für Herbst 2009 geplant. Der Spielbetrieb soll im Mai 2010 aufgenommen werden. (tso/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar